Thailand-Malaysien-Singapur Trip
Teil 2: Ko Samui
Tja, weiter geht die wilde Fahrt. Ich darf euch nun den wohl erholsamsten Teil unserer Reise vorstellen, nämlich die Tage am Strand von Ko Samui.
Um dorthin zu gelangen mussten wir erstmal eine ca. 700 Kilometer lange Abenteuerfahrt im Super-VIP-Bus auf uns nehmen. Der Name an sich verheißt ja schon nichts Gutes, aber mal sehen... Los gings um kurz vor 7 am Abend (Dienstag, 5.2.) in Bangkok, Abfahrt sogar halbwegs pünktlich. Man konnte die Sitze etwas zurückkippen (wie in eigentlich jedem Standard-Bus), und es gab eine "Toilette" im Bus. Somit war der Ausdruck "Super-VIP" erklärt und gerechtfertigt.
Um kurz nach Mitternacht wären dann die meisten Mitreisenden grade eingeschlafen, das bleibt der Bus plötzlich mitten in der Pampa stehen, Licht an, alle raus, man kann sich Essen kaufen und richtige Klos benutzen. Was sehen wir? Ein einziges Haus, mitten im Nirgendwo. Klarer Fall, da hat die Bus-Mafia ihre Hände im Spiel, denn außer unserem stehen noch 3 weitere Reisebusse da. Nachdem alle genug Geld in dem Schuppen gelassen haben, sind wir weitergefahren. Kurz vor 6 wurden wir dann wieder aus dem Bus getrieben: Umsteigen. Davon war vorher natürlich nie die Rede gewesen, gekauft haben wir "Super-VIP-Bus, which takes you directly to the Ferry and offers a nice relaxing time". Genau, haha^^
Da waren wir also, 40 Touristen, am Ende einer Schotterpiste, ein kleiner Imbisstand, viele Campingsessel... und aus. Nur Wildnis. Wir waren uns nicht sicher, ob wir hier nun ausgeraubt werden sollten, oder ob wirklich der Anschlussbus kommen würde. Nach 2 Stunden warten und einem sehr schönen Sonnenaufgang kam dieser dann wirklich, und brachte uns zur Fähre. Die Überfahrt dauerte knapp mehr als 1 Stunde, war aber recht lustig, da die Sonne heruntergelacht hat, und wir die ersten paar Tropfen Meerwasser abbekommen haben.
Im "Mega-Tuk-Tuk" ('mega', weil es 4 statt nur 3 Reifen hatte, man aber trotzdem hinten auf einer Pritsche saß und bei jeder gröberen Beschleunigung Angst haben musste, hinauszufallen; siehe Foto) gings dann in Richtung unserer Wohnung, nachdem wir wieder mal hartnäckig um den Preis für die Fahrt feilschen mussten.
Nachdem wir unser Zimmer um cirka 12 Uhr mittags bezogen hatten, mussten wir es erst einmal gegen die bereits ansässigen Einwohner verteidigen. Neben ein paar Ameisen und Insekten ist dabei vor allem eine ziemlich fette Kakerlake zu nennen, welcher ich in heldenhaftem Kampf den Garaus machen konnte. (Wobei das nicht ganz richtig ist, denn nach zahlreichen Schlägen mit einem Schuh, als wir dachten, das Vieh wäre nun erledigt, fing es auf einmal wieder an, mit seinen Beinchen zu zappeln - unglaublicherweise, worauf wir dann ein Glas drüberstülpten und es in die Wildnis draußen entließen. Das Ding hatte wahrscheinlich nicht mal gröbere Blessuren...) Das Zimmer war leider nicht allzu schön, dafür groß, und die Klimaanlage hat funktioniert, und das war eigentlich das wichtigste. Anbei ein Foto unseres Bades.
Der Strand war dafür umso schöner, auch der Pool-Bereich sehr neu und ansehnlich. Generell waren fast nur alte Leute in diesem "Club", but what shalls. Den folgenden Tag haben wir faul am Strand liegend verbracht, um nach den langen Monaten der Kälte wieder mal Wärme und Energie zu tanken. Manche Leute, ich will jetzt keine Namen nennen, haben das mit dem Vorsatz "meine Füße werden eh nie braun, wozu sollte ich sie mir also mit Sonnencreme einschmieren" getan, und innerhalb weniger Stunden bitter gebüßt. Die betroffenen Körperstellen häuten sich noch heute. :-)
Der Sandstrand verlief über einige Meter halbwegs seicht ins Meer, ideal zum Reingehen, mich haben vor allem die Wellen begeistert, die ich in dieser Form von diversen Adria-Urlauben ja nicht gekannt habe. Chrisi war weniger erfreut, hat sich aber auch sehr tapfer und voller Freude in die Fluten geworfen.
Den Abend haben wir dann mit einem feinen Pfeifchen und lokalem Wein (in einer echt edlen Shisha-Bar, die von drei Aussteigern betrieben wurde) genossen, worauf sich der Aufstehzeitpunkt am nächsten Tag etwas nach hinten verschoben hat. Leider hieß es dann aber eh schon wieder Koffer packen, denn es war unser letzter Tag auf der Insel, am Abend mussten wir eine Fähre aufs Festland erwischen und mit dem Bus nach Surat Thani fahren, von wo aus wir im Schlafwagen per Zug Richtung Malaysia losstarten würden.
Das Abschiednehmen von dieser wunderschönen Insel war nicht einfach, es war einfach zu warm und zu schön, um es einfach vergessen zu können. Doch neue Abenteuer lockten, neue Länder und neue Städte galt es zu erkunden. Außerdem war das Zugticket schon gezahlt, es half also alles Jammern nichts, es musste weitergehen...
Um dorthin zu gelangen mussten wir erstmal eine ca. 700 Kilometer lange Abenteuerfahrt im Super-VIP-Bus auf uns nehmen. Der Name an sich verheißt ja schon nichts Gutes, aber mal sehen... Los gings um kurz vor 7 am Abend (Dienstag, 5.2.) in Bangkok, Abfahrt sogar halbwegs pünktlich. Man konnte die Sitze etwas zurückkippen (wie in eigentlich jedem Standard-Bus), und es gab eine "Toilette" im Bus. Somit war der Ausdruck "Super-VIP" erklärt und gerechtfertigt.
Um kurz nach Mitternacht wären dann die meisten Mitreisenden grade eingeschlafen, das bleibt der Bus plötzlich mitten in der Pampa stehen, Licht an, alle raus, man kann sich Essen kaufen und richtige Klos benutzen. Was sehen wir? Ein einziges Haus, mitten im Nirgendwo. Klarer Fall, da hat die Bus-Mafia ihre Hände im Spiel, denn außer unserem stehen noch 3 weitere Reisebusse da. Nachdem alle genug Geld in dem Schuppen gelassen haben, sind wir weitergefahren. Kurz vor 6 wurden wir dann wieder aus dem Bus getrieben: Umsteigen. Davon war vorher natürlich nie die Rede gewesen, gekauft haben wir "Super-VIP-Bus, which takes you directly to the Ferry and offers a nice relaxing time". Genau, haha^^
Da waren wir also, 40 Touristen, am Ende einer Schotterpiste, ein kleiner Imbisstand, viele Campingsessel... und aus. Nur Wildnis. Wir waren uns nicht sicher, ob wir hier nun ausgeraubt werden sollten, oder ob wirklich der Anschlussbus kommen würde. Nach 2 Stunden warten und einem sehr schönen Sonnenaufgang kam dieser dann wirklich, und brachte uns zur Fähre. Die Überfahrt dauerte knapp mehr als 1 Stunde, war aber recht lustig, da die Sonne heruntergelacht hat, und wir die ersten paar Tropfen Meerwasser abbekommen haben.
Im "Mega-Tuk-Tuk" ('mega', weil es 4 statt nur 3 Reifen hatte, man aber trotzdem hinten auf einer Pritsche saß und bei jeder gröberen Beschleunigung Angst haben musste, hinauszufallen; siehe Foto) gings dann in Richtung unserer Wohnung, nachdem wir wieder mal hartnäckig um den Preis für die Fahrt feilschen mussten.
Nachdem wir unser Zimmer um cirka 12 Uhr mittags bezogen hatten, mussten wir es erst einmal gegen die bereits ansässigen Einwohner verteidigen. Neben ein paar Ameisen und Insekten ist dabei vor allem eine ziemlich fette Kakerlake zu nennen, welcher ich in heldenhaftem Kampf den Garaus machen konnte. (Wobei das nicht ganz richtig ist, denn nach zahlreichen Schlägen mit einem Schuh, als wir dachten, das Vieh wäre nun erledigt, fing es auf einmal wieder an, mit seinen Beinchen zu zappeln - unglaublicherweise, worauf wir dann ein Glas drüberstülpten und es in die Wildnis draußen entließen. Das Ding hatte wahrscheinlich nicht mal gröbere Blessuren...) Das Zimmer war leider nicht allzu schön, dafür groß, und die Klimaanlage hat funktioniert, und das war eigentlich das wichtigste. Anbei ein Foto unseres Bades.
Der Strand war dafür umso schöner, auch der Pool-Bereich sehr neu und ansehnlich. Generell waren fast nur alte Leute in diesem "Club", but what shalls. Den folgenden Tag haben wir faul am Strand liegend verbracht, um nach den langen Monaten der Kälte wieder mal Wärme und Energie zu tanken. Manche Leute, ich will jetzt keine Namen nennen, haben das mit dem Vorsatz "meine Füße werden eh nie braun, wozu sollte ich sie mir also mit Sonnencreme einschmieren" getan, und innerhalb weniger Stunden bitter gebüßt. Die betroffenen Körperstellen häuten sich noch heute. :-)
Der Sandstrand verlief über einige Meter halbwegs seicht ins Meer, ideal zum Reingehen, mich haben vor allem die Wellen begeistert, die ich in dieser Form von diversen Adria-Urlauben ja nicht gekannt habe. Chrisi war weniger erfreut, hat sich aber auch sehr tapfer und voller Freude in die Fluten geworfen.
Den Abend haben wir dann mit einem feinen Pfeifchen und lokalem Wein (in einer echt edlen Shisha-Bar, die von drei Aussteigern betrieben wurde) genossen, worauf sich der Aufstehzeitpunkt am nächsten Tag etwas nach hinten verschoben hat. Leider hieß es dann aber eh schon wieder Koffer packen, denn es war unser letzter Tag auf der Insel, am Abend mussten wir eine Fähre aufs Festland erwischen und mit dem Bus nach Surat Thani fahren, von wo aus wir im Schlafwagen per Zug Richtung Malaysia losstarten würden.
Das Abschiednehmen von dieser wunderschönen Insel war nicht einfach, es war einfach zu warm und zu schön, um es einfach vergessen zu können. Doch neue Abenteuer lockten, neue Länder und neue Städte galt es zu erkunden. Außerdem war das Zugticket schon gezahlt, es half also alles Jammern nichts, es musste weitergehen...




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