Thailand-Malaysien-Singapur Trip
Teil 1: Bangkok
So, hiermit werde ich mal den Reigen der Urlaubsblogs beginnen, und hoffe, dass wir im Laufe der Woche alle Einträge schaffen. Da aber morgen leider die Uni wieder anfängt, kann ich für nichts garantieren.
Wir, das sind Chrisi, Christian, Martin und ich, waren von 31.1. bis 16.2. auf großer Urlaubsreise. Von der Kälte in Taipei vergrault, haben wir uns auf den Weg nach Thailand gemacht, um uns dann über Malaysia nach Singapur durchzuschlagen.
Abflug war am Donnerstag, 31., um 19:30, bei Temperaturen von knapp über 10°, mit leichtem Regen. Klassischer Taiwan-Winter halt. Nach kurzem Zwischenstop in Hongkong sind wir dann um Mitternacht in Bangkok gelandet. Man steigt aus dem Flugzeug aus, hat noch den dicken Winterpulli an, erfreuliche 28° werfen einen fast nieder. Einfach schön. :-)
Wir hatten ein Quartier für 5 Tage in Bangkok, weil wir es als Basis für unsere Ausflüge in Thailand nutzen wollten. Lag leider etwas außerhalb des Zentrums, war aber sehr nett.
Am Freitag stand mal die Erkundung der Stadt auf dem Programm. Wir haben den Königspalast besichtigt, welcher Einblick in das kulturelle Leben Thailands eröffnete, sowie viele Ausstellungsstücke aus vergangenen Epochen des Königshauses. Der Personenkult um den amtierenden König ist der Wahnsinn, überall auf der Straße hängen Bilder von ihm, und auch in jedem Geschäft oder Restaurant findet mal Kalender, Poster oder ähnliches mit seinem Gesicht.
Wir, das sind Chrisi, Christian, Martin und ich, waren von 31.1. bis 16.2. auf großer Urlaubsreise. Von der Kälte in Taipei vergrault, haben wir uns auf den Weg nach Thailand gemacht, um uns dann über Malaysia nach Singapur durchzuschlagen.
Abflug war am Donnerstag, 31., um 19:30, bei Temperaturen von knapp über 10°, mit leichtem Regen. Klassischer Taiwan-Winter halt. Nach kurzem Zwischenstop in Hongkong sind wir dann um Mitternacht in Bangkok gelandet. Man steigt aus dem Flugzeug aus, hat noch den dicken Winterpulli an, erfreuliche 28° werfen einen fast nieder. Einfach schön. :-)
Wir hatten ein Quartier für 5 Tage in Bangkok, weil wir es als Basis für unsere Ausflüge in Thailand nutzen wollten. Lag leider etwas außerhalb des Zentrums, war aber sehr nett.
Am Freitag stand mal die Erkundung der Stadt auf dem Programm. Wir haben den Königspalast besichtigt, welcher Einblick in das kulturelle Leben Thailands eröffnete, sowie viele Ausstellungsstücke aus vergangenen Epochen des Königshauses. Der Personenkult um den amtierenden König ist der Wahnsinn, überall auf der Straße hängen Bilder von ihm, und auch in jedem Geschäft oder Restaurant findet mal Kalender, Poster oder ähnliches mit seinem Gesicht.
Weiters haben wir feststellen müssen, dass die Öffis in Bangkok komplett für den Hugo sind: Es gibt eine U-Bahn-Linie, und 2 Skytrain-Linien, die aber von unterschiedlichen Firmen betrieben werden, sodass man separat Tickets kaufen muss, und zum Umsteigen immer einen Häuserblock weit gehen muss. Ausserdem verkehren die Linien nur in den Randbereichen der Stadt, nicht aber im touristischen Zentrum. Man ist also voll und ganz auf Taxis oder die berühmt-berüchtigten Tuk-Tuks (3-rädrige Todesschleudern, die von ihren Fahrern im Wahnsinnstempo durch die Stadt gejagt werden) angewiesen.
Mit den Taxifahrern ist es aber auch so eine Sache... wir wollten aus dem Touristenviertel zurückfahren in unsere Absteige, also hin zum nächsten Taxi. Der Fahrer wollte uns für 400 Baht mitnehmen. Dabei ist zu sagen, dass die Taxler unter Tags mit Taxometer fahren, eine Heimreise kostet dabei etwa 100 Baht. Am Abend schalten dann alle die Taxometer aus, und man muss, speziell als Tourist, um einen guten Preis feilschen. 400 war also der bösartige Versuch, aus dummen Touristen, die es nicht besser wissen, einen Haufen Geld herauszupressen.
Wir haben den Taxifahrer also ausgelacht ob dieses irren Angebotes und sind weitergegangen. Er ist uns nachgelaufen, und ist schließlich bis auf 200 Baht runter. Wir haben aber beschlossen, nur um 150 mitzufahren. Somit wurde daraus nichts. Auch der nächste Taxler den wir fanden wollte 200 (nach zähen Verhandlungen), und wir hatten schon etwas die Nase voll. Daher beschlossen wir, aus dem Touristenviertel rauszuwandern, und jedem Taxler, der uns anredet, einfach zu sagen: "um 100 Baht fahren wir mit, sonst vergiss es", nur um weitere Verhandlungen zu vermeiden.
Und tatsächlich, einer sagte "ja". Wir also rein ins Taxi, und los gehts. Wir fahren ein paar Minuten, ich hab immer wieder auf meinen Kompass geschaut, und schnell bemerkt: Wir fahren nicht dorthin wo wir hinwollen. Aber naja, eventuell ein Schleichweg, wer weiß. Dann aber bleibt der nette Herr stehen, inmitten eines Basars, direkt vor einem Massagestudio, und meint "here". Hm.... "here" schaut aber nicht nach dem aus wo wir hinwollten. Wir zeigen ihm also nochmal unsere Adresse, sagen er soll uns dorthin bringen. "don't know" war die Antwort. Er weißt also plötzlich nicht mehr wo diese Adresse sein soll. Auf die Frage, warum er uns überhaupt mitnimmt wenn er die Adresse nicht kennt, bekommen wir auch wieder nur ein "don't know". Wir schaffen ihm an, er soll uns zur nächsten U-Bahnstation bringen. "don't know". Mehr war nicht mehr aus ihm herauszubringen. Wir beschlossen also frustriert auszusteigen, seine Forderung nach 43 Baht für die erbrachte Fahrt haben wir einfach ignoriert, und er hatte auch nicht die Frechheit, sie vehementer einzufordern. Der Besitzer des Massagestudios (der dem Taxler sicher immer gute Provision zahlt, wenn er Opfer bei ihm abliefert) versuchte natürlich sofort, uns lautstark zu keilen und uns seine Behandlungen anzudrehen. Wir gingen aber weiter zur nächsten Straße, um schließlich einem Taxler 200 Baht zu geben, der uns dann auch heimgebracht hat.
Was lernen wir daraus? Wenn jemand dich für verdächtig wenig Geld mitnehmen will, dann bringt er dich irgendwohin, wo er Provision bekommt, nur sicher nicht dorthin, wo du hinwillst. Nur gut dass wir zu viert waren, alleine is sowas sicher etwas unlustig.
Am 2. Tag haben wir einen Tagesausflug nach Ayutthaya gemacht, der alten Hauptstadt. Diese wurde um 1767 von den Burmesen erobert und zerstört, was von den Tempelanlagen übrigblieb wurde von Plünderern dezimiert. Übrig geblieben sind einige recht imposante Tempelanlangen, die irgendwie an das "Dschungelbuch" erinnern.
Mit den Taxifahrern ist es aber auch so eine Sache... wir wollten aus dem Touristenviertel zurückfahren in unsere Absteige, also hin zum nächsten Taxi. Der Fahrer wollte uns für 400 Baht mitnehmen. Dabei ist zu sagen, dass die Taxler unter Tags mit Taxometer fahren, eine Heimreise kostet dabei etwa 100 Baht. Am Abend schalten dann alle die Taxometer aus, und man muss, speziell als Tourist, um einen guten Preis feilschen. 400 war also der bösartige Versuch, aus dummen Touristen, die es nicht besser wissen, einen Haufen Geld herauszupressen.
Wir haben den Taxifahrer also ausgelacht ob dieses irren Angebotes und sind weitergegangen. Er ist uns nachgelaufen, und ist schließlich bis auf 200 Baht runter. Wir haben aber beschlossen, nur um 150 mitzufahren. Somit wurde daraus nichts. Auch der nächste Taxler den wir fanden wollte 200 (nach zähen Verhandlungen), und wir hatten schon etwas die Nase voll. Daher beschlossen wir, aus dem Touristenviertel rauszuwandern, und jedem Taxler, der uns anredet, einfach zu sagen: "um 100 Baht fahren wir mit, sonst vergiss es", nur um weitere Verhandlungen zu vermeiden.
Und tatsächlich, einer sagte "ja". Wir also rein ins Taxi, und los gehts. Wir fahren ein paar Minuten, ich hab immer wieder auf meinen Kompass geschaut, und schnell bemerkt: Wir fahren nicht dorthin wo wir hinwollen. Aber naja, eventuell ein Schleichweg, wer weiß. Dann aber bleibt der nette Herr stehen, inmitten eines Basars, direkt vor einem Massagestudio, und meint "here". Hm.... "here" schaut aber nicht nach dem aus wo wir hinwollten. Wir zeigen ihm also nochmal unsere Adresse, sagen er soll uns dorthin bringen. "don't know" war die Antwort. Er weißt also plötzlich nicht mehr wo diese Adresse sein soll. Auf die Frage, warum er uns überhaupt mitnimmt wenn er die Adresse nicht kennt, bekommen wir auch wieder nur ein "don't know". Wir schaffen ihm an, er soll uns zur nächsten U-Bahnstation bringen. "don't know". Mehr war nicht mehr aus ihm herauszubringen. Wir beschlossen also frustriert auszusteigen, seine Forderung nach 43 Baht für die erbrachte Fahrt haben wir einfach ignoriert, und er hatte auch nicht die Frechheit, sie vehementer einzufordern. Der Besitzer des Massagestudios (der dem Taxler sicher immer gute Provision zahlt, wenn er Opfer bei ihm abliefert) versuchte natürlich sofort, uns lautstark zu keilen und uns seine Behandlungen anzudrehen. Wir gingen aber weiter zur nächsten Straße, um schließlich einem Taxler 200 Baht zu geben, der uns dann auch heimgebracht hat.
Was lernen wir daraus? Wenn jemand dich für verdächtig wenig Geld mitnehmen will, dann bringt er dich irgendwohin, wo er Provision bekommt, nur sicher nicht dorthin, wo du hinwillst. Nur gut dass wir zu viert waren, alleine is sowas sicher etwas unlustig.
Am 2. Tag haben wir einen Tagesausflug nach Ayutthaya gemacht, der alten Hauptstadt. Diese wurde um 1767 von den Burmesen erobert und zerstört, was von den Tempelanlagen übrigblieb wurde von Plünderern dezimiert. Übrig geblieben sind einige recht imposante Tempelanlangen, die irgendwie an das "Dschungelbuch" erinnern.

Mit dabei war auch Wat Phra Si Sanphet, welches mit seinen 3 berühmten Türmen als Motiven auf vielen Postkarten Thailands dient.
Da die Tempelanlagen ein ziemlich großes Gebiet umfassen, haben wir das ganze per Fahrrad besichtigt, was sehr bequem und einfach war (man hätte auch ein Tuk-Tuk für 300 Baht mieten können, aber da wir alle an unserem Leben hängen, haben wir das lieber gelassen). Allerdings war es elendiglich heiß (34°) und staubig, und dementsprechend zerstört sind wir am Abend in unsere Betten gesunken.
Am 3. Tag, Sonntag, haben wir uns auf den Weg nach Kanchanaburi gemacht. Dieses kleine, eigentlich eher unbedeutende Städtchen liegt direkt am Fluß Kwai, und hat durch seine Eisenbahnbrücke über eben jenen traurige Berühmtheit erlangt. Von den Japanern als wichtige Versorgungslinie während des 2. Weltkrieges durch Kriegsgefangene errichtet, wurde sie von Alliierten-Bombern immer wieder zerstört. Schlimmer noch als der Bau der Brücke war aber der Bau des sogenannten Death Railway, welcher durch die Berge Richtung Burma führt. Mit bloßen Händen wurden teilweise 25 Meter tiefe Einschnitte in den massiven Stein gehauen, was verbunden mit der Hitze, Unterernährung und Tropenkrankheiten zum Tod von über 100000 Arbeitern, daruntern vielen Kriegsgefangenen (meist Briten, Australiern, Holländer, die hauptsächlich aus dem eroberten Singapur herangeschafft wurden), führte.
Am 3. Tag, Sonntag, haben wir uns auf den Weg nach Kanchanaburi gemacht. Dieses kleine, eigentlich eher unbedeutende Städtchen liegt direkt am Fluß Kwai, und hat durch seine Eisenbahnbrücke über eben jenen traurige Berühmtheit erlangt. Von den Japanern als wichtige Versorgungslinie während des 2. Weltkrieges durch Kriegsgefangene errichtet, wurde sie von Alliierten-Bombern immer wieder zerstört. Schlimmer noch als der Bau der Brücke war aber der Bau des sogenannten Death Railway, welcher durch die Berge Richtung Burma führt. Mit bloßen Händen wurden teilweise 25 Meter tiefe Einschnitte in den massiven Stein gehauen, was verbunden mit der Hitze, Unterernährung und Tropenkrankheiten zum Tod von über 100000 Arbeitern, daruntern vielen Kriegsgefangenen (meist Briten, Australiern, Holländer, die hauptsächlich aus dem eroberten Singapur herangeschafft wurden), führte.
Heute kann man noch große Teile der alten Bahnstrecke besichtigen, mit der großteils original erhaltenen Brücke über den Kwai, sowie imposanten Streckenabschnitten, die teils auf Stelzen am Rand der Berge geführt werden.
Als Abschluss haben wir uns noch ein Museum angesehen, dass sich hauptsächlich mit dem Leben der Kriegsgefangenen damals beschäftigt, und einen ziemlich erschütternden Eindruck hinterlässt.
Ich bin auf den Fotos übrigens immer mit Halstuch zu sehen, da ich kaum schlucken konnte vor Schmerzen, den ganzen Tag Tabletten genommen habe, und am nächsten Tag dann mit Kopfweh, irrem Schnupfen und vermutlich Fieber (es hat sich so angefühlt, wir hatten leider kein Thermometer) kurz pausieren musste und mich in unserer Herberge ausgeruht habe. Ob es die plötzliche Temperaturumstellung war, die Strapazen vom Vortag oder ob ich mich bei einer Klimaanlage verkühlt habe, who knows...
Am Montag blieben wir wieder in der Stadt, und haben einige Tempel im Zentrum Bangkoks erkundet. Ich habe mich dann, aufgrund massiven Schnupfens, in Richtung Bett verzogen, habe einige Stunden geschlafen und mich geschont (und einen 100er-Pack Taschentücher verschneuzt!).
Am Abend war dann Thai-Boxen angesagt. Hätte ich gerne gesehen, alleine schon der Atmosphäre wegen - hunderte brüllende Zuschauer, die noch schnell last-minute Wetten auf den möglichen Sieger abgeben und diesen lautstark anfeuern, leider habe ich zu dieser Zeit aber noch tief und fest geschlafen und mich von meinem Schnupfen erholt. Dafür ist Chrisi in den Genuss eines 1. Reihe-Platzes gekommen, eine Freude, auf die sie gerne verzichtet hätte. Leute die sich gegenseitig die Rübe einschlagen sind scheinbar nicht so ihr Ding... :-)
Bitte, ein Boxkampf... naja, schön und gut, an sich ja nicht sehr reizvoll für mich, aber okay. Aber dann auch noch erste Reihe, wo man noch die Blut- und Schweißspritzer abbekommt, und das um einen recht stolzen Preis... what shalls.
Am Dienstag, dem 5. und somit letzten Tag in Bangkok, haben wir noch Jim Thompsons Haus besichtigt, das Haus eines berühmter Seidenhändlers, der sich ein Haus in einer Mischung aus altem thailändischem und neuem westlichen Stil erbauen ließ, um schließlich im Alter von 61 Jahren auf mysteriöse Weise zu verschwinden. Sein Haus jedoch steht nach wie vor, und ist für Besucher geöffnet, und ist eine wahre Idylle inmitten der hektischen und staubigen Stadt.
Am Abend gings dann um kurz vor 7 im "Super-VIP-Bus" Richtung Ko Samui weiter (Züge waren leider ausgebucht), wo wir uns auf ein paar ruhige Tage am Strand freuen konnten, um uns von den Strapazen des vergangenen Semesters (und des Aufenthalts in Bangkok) zu erholen. Mehr davon folgt in Kürze...











3 Kommentare:
kann ich verstehen,erste reihe beim boxkampf...naja...
du armer,bist wirklich arm,auf einem ausflug krank sein,du armer:-(
*NEEEEID*
aber auf das Boxen hätt ich auch eher verzichtet. und wenn, dann ganz hinten ^-^
freu mich schon auf weitere erzählungen eurer abenteuer...
Kommentar veröffentlichen