Letzten Samstag (am 17.11.) waren wir wieder einmal auf einem Ausflug - Alicia hat vor längerem schon vorgeschlagen, dort hin zu fahren; leider hat sie dann aber nicht Zeit gehabt (irgendein dringendes Meeting...), und so sind wir - Stefan, Martin, Steffi und ich - mit ihren zwei Brüdern William und David losgezogen; unwissend, wo es eigentlich hingehen sollte. Die beiden sind echt gmiatliche Leut, wie die Alicia, unkompliziert und gute Fremdenführer ;).
Treffpunkt war um 10 Uhr beim Main Gate.
Dann gings los mit dem Bus, etwa 20 Minuten, dann hieß es "Aussteigen, wir müssen umsteigen".
Der Bus kam nach relativ kurzer Zeit, ignorierte uns aber und fuhr einfach vorbei - da man zu unserem Ziel etwa eineinhalb Stunden und auch über den Highway fährt, nehmen diese Busse niemanden mehr mit, wenn alle Sitzplätze besetzt sind! Also mussten wir warten. In der Zwischenzeit gönnten wir uns Frühstück - Frühlingsrollen und Dumplings von einem Straßenstandl, und das zum Frühstück...
Treffpunkt war um 10 Uhr beim Main Gate.
Dann gings los mit dem Bus, etwa 20 Minuten, dann hieß es "Aussteigen, wir müssen umsteigen".
Der Bus kam nach relativ kurzer Zeit, ignorierte uns aber und fuhr einfach vorbei - da man zu unserem Ziel etwa eineinhalb Stunden und auch über den Highway fährt, nehmen diese Busse niemanden mehr mit, wenn alle Sitzplätze besetzt sind! Also mussten wir warten. In der Zwischenzeit gönnten wir uns Frühstück - Frühlingsrollen und Dumplings von einem Straßenstandl, und das zum Frühstück...
Etwa eine Stunde und vier volle Busse später sahen wir ein, dass das nichts mehr werden würde, und beschlossen, zur Starthaltestelle der Busse zu gehen, die nur 10 Gehminuten entfernt war. Zu unserer Überraschung mussten wir dann feststellen, dass wir bei Zhongxiao Fuxing gelandet waren, einer MRT-Station, die nur zwei Stationen von unserem Dorm entfernt war...
An diesem Tag hatten wir übrigens 28°, was die Anzeige auf dem nächsten Foto beweist!
An diesem Tag hatten wir übrigens 28°, was die Anzeige auf dem nächsten Foto beweist!
Naja - zwei Stunden nach unserem Treffpunkt bei der Uni stiegen wir dann also endlich in den Bus, der uns an unser Ziel bringen sollte - Jiufen. Das ist ein kleiner Ort im Nordosten Taiwans, an der Küste.
Die Gegend dort ist ziemlich bergig, aber eher kahl - da is nix mit Wald über Wald, so wie wir es von unseren Fahrten in den Süden Taiwans gewohnt waren. Die Straßen, über die wir nach Jiufen gelangten, waren sehr abenteuerlich - teilweise so schmal, dass man sich fragt, wie der Bus da überhaupt noch durchpassen kann; links und rechts winzige abgerissene Häuschen, oder der Abhang, alle zwei Minuten kam uns ein anderer Bus entgegen (alles Linienbusse)... Wir haben wirklich ein paar Mal gezittert, ob sich das wohl noch ausgeht!
Jiufen schließlich liegt ebenfalls am Abhang - von der Eingangstür eines Hauses kommt man direkt aufs Dach vom nächsten, so dicht gebaut sind die Häuser, dazwischen gibts steile Treppen.
Die Gegend dort ist ziemlich bergig, aber eher kahl - da is nix mit Wald über Wald, so wie wir es von unseren Fahrten in den Süden Taiwans gewohnt waren. Die Straßen, über die wir nach Jiufen gelangten, waren sehr abenteuerlich - teilweise so schmal, dass man sich fragt, wie der Bus da überhaupt noch durchpassen kann; links und rechts winzige abgerissene Häuschen, oder der Abhang, alle zwei Minuten kam uns ein anderer Bus entgegen (alles Linienbusse)... Wir haben wirklich ein paar Mal gezittert, ob sich das wohl noch ausgeht!
Jiufen schließlich liegt ebenfalls am Abhang - von der Eingangstür eines Hauses kommt man direkt aufs Dach vom nächsten, so dicht gebaut sind die Häuser, dazwischen gibts steile Treppen.
Der Gold Ecological Park in Jiufen ist eine alte Goldmine, die 1890 gegründet wurde. Das Dorf wurde während der japanischen Besetzung zuerst sehr reich und nach dem Versiegen der Goldader wieder sehr arm. Man kann ein Goldmuseum und einen ehemaligen Stollen besuchen.
Es gibt dort jetzt auch noch eine Residenz des Kronprinzen Hirohito von Japan, die er jedoch nie betreten hat - ein nettes Häuschen (Häuschen deshalb, weil der Prinz wohl nicht sehr groß gewesen sein kann, der Höhe der Räume nach zu schließen!), das sogar einen Minigolf-Platz im Garten hat! Und natürlich einen Teich mit japanischen Goldfischen, und winzige Zäunchen rundherum... so wie in "Die Geisha" eben :P
Naja, wir machten natürlich das ganze Programm, obwohl wir schon so spät dran waren; wir wanderten auch noch ein Stück den Berg hinauf, um die Überreste eines (von den Chinesen wieder niedergebrannten) japanischen Tempels zu sehen.
Von dort oben hatte man einen sehr tollen Blick über die Berge Richtung Meer, und man kann noch mehr Siedlungen wie Jiufen entlang der Berghänge sehen. Die Gegend war eine echte Wohltat als Abwechslung zur ewigen Stadt Taipei - die Kulisse ist einfach umwerfend und es ist viel ruhiger... hach, nett! :)
Dort oben geschah jedoch auch etwas sehr Schreckliches!
Um herauszufinden, was es war, folge dem Link - klick auf das nächste Bild und sieh dir die vier Folgebilder an!
Von dort oben hatte man einen sehr tollen Blick über die Berge Richtung Meer, und man kann noch mehr Siedlungen wie Jiufen entlang der Berghänge sehen. Die Gegend war eine echte Wohltat als Abwechslung zur ewigen Stadt Taipei - die Kulisse ist einfach umwerfend und es ist viel ruhiger... hach, nett! :)
Dort oben geschah jedoch auch etwas sehr Schreckliches!
Um herauszufinden, was es war, folge dem Link - klick auf das nächste Bild und sieh dir die vier Folgebilder an!
Dann waren wir noch Goldwaschen - jeder hatte ein Häufchen Sand, und die Ausbeute war mehr oder weniger gering... Stefan hat voll abgesahnt, aber ich hab das meiste runtergespült, mein Sandresterl glitzert nur mehr ganz leicht... aber lustig wars.
Und dann gings mit dem Bus zurück - und nach etwa 5 Minuten: Stau! So weit man sehen konnte, rote Rücklichter... nach etwa 20 Minuten Fahr- bzw. Steh-und-Fahr-im-ersten-Gang-Zeit hieß es dann Aussteigen - wir wollten nämlich gar nicht zurück nach Taipei, sondern nach Jiufen in den Ort hinein, wo es einen Night Market gibt; um dort zu Abend zu essen! Das erfuhren wir von David und William, nachdem wir ausgestiegen waren ;)
Der Night Market dort hat mir eigentlich am besten von allen bisherigen gefallen - eine winzige enge Gasse (teilweise überdacht) führt zwischen die Häuser, und auf beiden Seiten Geschäfte und Essensstandeln. Der typische Geruch steigt einem in die Nase... es war wieder einmal faszinierend.
Zum Essen haben Stefan und ich uns allerdings nicht gerade viel gefunden... Martin und Steffi ließen sich von Alicias Brüdern zu etwas überreden, wo ich mich niemals dazu durchringen hätte können. Ich weiß nicht, wie das heißt, aber es ist ein Fleischklumpen (ich glaub, Faschiertes), in einem Reisteigmantel - hört sich nicht schlecht an, aber es sieht einfach so eklig aus, und das Fleisch ist meistens wirklich minderwertig...
Naja, jedenfalls beschlossen Stefan und ich, uns auf eigene Faust etwas zu suchen; wir verplemperten aber zu viel Zeit mit einkaufen und fotografieren, dass wir kaum etwas zu essen bekamen. Stefan hat sich dann einen Curry Potato am Spieß gekauft: ein Kartoffel, der in Spiralen geschnitten und auf einem Steckerl aufgespießt ist - schmeckt wie Chips, da das ganze ganz dünn und dann im Fett herausgeprasselt ist. Und ich habe kandierte Süßkartoffelstückerl gefunden, die echt lecker waren, allerdings hatte ich nur Zeit, eines zu kosten, leider! Jetzt muss ich in Taipei danach suchen, vielleicht kommen sie mir wo unter.
Als wir die anderen wieder einholten (so tapfer Martin und Steffi vorher geklungen hatten, so mussten sie doch zugeben, dass diese Teigtaschen kulinarisch nicht so der Hammer waren... :P), gings dann wieder zur Bushaltestelle - auf dem Weg dahin gabs noch eine süße Frühlingsrolle, die auch echt lecker war!
Um halb 10 waren wir dann wieder zu Hause; und dann gings noch zu McDonalds (so viel hatten wir an diesem Tag eben doch nicht zwischen die Zähne bekommen...) :)
Als wir die anderen wieder einholten (so tapfer Martin und Steffi vorher geklungen hatten, so mussten sie doch zugeben, dass diese Teigtaschen kulinarisch nicht so der Hammer waren... :P), gings dann wieder zur Bushaltestelle - auf dem Weg dahin gabs noch eine süße Frühlingsrolle, die auch echt lecker war!
Um halb 10 waren wir dann wieder zu Hause; und dann gings noch zu McDonalds (so viel hatten wir an diesem Tag eben doch nicht zwischen die Zähne bekommen...) :)
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